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Burnout-Syndrom: Ursachen & Symptome

Ursachen

Nach Schätzungen der Betriebskrankenkassen leiden rund neun Millionen Deutsche am sogenannten Burnout-Syndrom. Bislang fehlt jedoch eine einheitliche Definition, was derartige epidemiologische Schätzungen erschwert.

Weder die Internationale Klassifikation der Krankheiten (ICD-10) noch das Diagnostische und Statistische Handbuch psychischer Störungen (DSM-IV) führen Burnout als eigenständiges Krankheitsbild. Trotzdem wird die Diagnose anhand bestimmter Symptome gestellt und behandelt, oft auch unter anderem Namen, beispielsweise als Depression. Gegenwärtig liegt es im ärztlichen Ermessen, ein Burnout-Syndrom zu diagnostizieren und entsprechend zu behandeln.  

Seit den 70´er Jahren gilt Burnout als eine Erkrankung,  die mit sich verändernden Lebens- und Arbeitsbedingungen in Zusammenhang gebracht wird.

Bei Burnout dreht sich die Symptom- und Krankheitsentwicklung im Wesentlichen um die drei Faktoren Arbeit, Persönlichkeit und eigene Aufgaben.

Das Burnout ist Individuenbezogen, Arbeits- und Organisationsbezogen und hat einen Soziologisch-sozialpsychologischen Ansatz in dem die Schwächentabus der Arbeitswelt, durch ungeeignete mentale Modelle, eine rechzeitige und geeignete Hilfestellung erschweren.

Symptome

Das Burnout-Syndrom ist ein Zustand, der durch emotionale Erschöpfung, Selbstentfremdung oder Zynismus und eine verminderte Leistungsfähigkeit gekennzeichnet ist.

Aussagen wie...

"Ich kann nicht mehr..."

"Stress auf der Arbeit – und zu Hause läuft auch nichts mehr."

"Mir ist alles zu viel."

sind vielfach die Anfangssymptome einer totalen Erschöpfung und im weiteren Verlauf chronische Müdigkeit, Schlafstörungen oder Depressionen – die typischen Kennzeichen eines beginnenden Burnouts.

Wenn Sie diese Zeichen ihre Körpers erfolgreich ignorieren kommt es anschließend ganz heftig... Ihr Körper legt Sie mit Angst- und Panikattacken lahm.

Beginnend mit überzogenen Erwartungen an die eigene Leistung, Ergebnisdruck, Überforderung oder Unterforderung laufen wir immer schneller und schneller. Hier noch schnell ein Geschäft mitnehmen, ein paar Akten mit nach Hause zum Nacharbeiten, am Wochenende mal kurz ins Büro schauen oder E-Mails beantworten, Termine koordinieren und der Familie bitte auch (noch) gerecht werden. Ist doch alles schon alltäglich geworden.

Der Austausch in der Familie, der Klönschnack mit Freunden, Sport und Spiel mit Anderen werden zunehmend durch Fernseher und Computer ersetzt. So schleichen sich die ersten Anzeichen ganz langsam in Ihren Alltag.

Versagensängste, Entmutigung, Frustration schlagen auf unseren Körper und lösen Herzrasen, Schmerzen im Rücken oder Magen, Bluthochdruck aus. Wir können uns nicht mehr motivieren, das Umfeld wird uns gleichgültig und wir laufen sehenden Auges in Probleme, die wir "früher" ganz selbstverständlich nebenbei gelöst hätten.

Burnout-Betroffene leiden im fortgeschrittenen Stadium dauerhaft an seelischen und körperlichen Beschwerden. Dieser Zustand ist hauptsächlich durch Erschöpfung gekennzeichnet. Begleitsymptome sind Unruhe, Anspannung, gesunkene Motivation und eine reduzierte Arbeitsleistung. Die psychische Störung entwickelt sich nach und nach und bleibt von den Betroffenen selbst oft lange unbemerkt.

Unter Burnout leiden die Erkrankten erheblich!

Die Folgen sind über die gesundheitlichen Probleme hinaus beträchtlich - sowohl individuell als auch gesellschaftlich und volkswirtschaftlich.

In den letzten Jahren haben die Verschreibung von Psychopharmaka und die Zahl von Arbeitsunfähigkeitstagen aufgrund psychischer Erkrankungen deutlich zugenommen.